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Neue Studien bestätigen: Die HPV-Impfung schützt wirksam vor Krebs – besonders bei früher Impfung

Die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) kann Leben retten – und das ist jetzt durch neue und zuverlässige Studien erneut bestätigt worden. Vielleicht fragen Sie sich, wie sicher und wirksam die HPV-Impfung wirklich ist? Aktuelle Forschungsergebnisse geben darauf endlich klare Antworten. Sie zeigen: Wer geimpft ist, hat ein deutlich geringeres Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, insbesondere, wenn die Impfung im Jugendalter erfolgt ist.

Was bringt die HPV-Impfung?

Die Impfung schützt wirksam davor, sich mit bestimmten Typen des HP-Virus anzustecken. Besonders Mädchen, die noch vor ihrem 16. Geburtstag geimpft wurden, profitieren laut großen Studien aus Schweden, Schottland und Indien besonders stark: Ihr Risiko für Gebärmutterhalskrebs sinkt deutlich, wie Untersuchungen über einen Zeitraum von 10 bis 14 Jahren nach der Impfung zeigen. Das überzeugende wissenschaftliche Fazit: Die Impfung funktioniert – und zwar am besten, wenn sie frühzeitig verabreicht wird.

Schützt die Impfung auch indirekt?

Ja. In bevölkerungsweiten Studien wurde ein sogenannter Herdenschutz-Effekt beobachtet: Wenn viele junge Menschen geimpft sind, erkranken selbst ungeimpfte Personen in derselben Altersgruppe seltener an Krebsvorstufen. Das bedeutet, die HPV-Impfung schützt nicht nur Einzelpersonen, sondern bremst auch die Verbreitung der Viren in der gesamten Bevölkerung.

Wie sicher ist die HPV-Impfung?

Um dieses Thema gibt es immer wieder Fragen. Eine Auswertung von 60 Studien mit mehr als 157.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeigt: Häufig sind leichte, schnell abklingende Nebenwirkungen zu beobachten wie Schmerzen, Rötungen oder Schwellungen an der Einstichstelle. Schwere Nebenwirkungen sind nicht häufiger als bei einer Scheinimpfung. Außerdem beweisen die Studien erneut, dass alle bisher eingesetzten HPV-Impfstoffe zuverlässig gegen die wichtigsten Virustypen schützen und Krebsvorstufen deutlich reduzieren.

Warum ist die Impfung so wichtig?

HPV-Infektionen gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen weltweit. Die meisten Menschen kommen im Laufe ihres Lebens damit in Kontakt. Zwar wird nur selten tatsächlich daraus ein Tumor, aber ein kleiner Teil dieser Infektionen kann Krebs verursachen – zum Beispiel am Gebärmutterhals, aber auch an anderen Körperstellen.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt deshalb die Impfung für alle Mädchen und Jungen zwischen 9 und 14 Jahren. Bis zum 18. Geburtstag übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Impfung. Sie ist eine wichtige Maßnahme, um Krebserkrankungen aktiv vorzubeugen.

Die neuesten wissenschaftlichen Studien liefern solide Belege, dass die HPV-Impfung sicher ist und effektiv schützt – nicht nur den Einzelnen, sondern die gesamte Gesellschaft. Wer Fragen zur Impfung oder zu aktuellen Entwicklungen hat, kann sich beim Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums individuell beraten lassen.

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