Was im September als neue Initiative gestartet ist, hat innerhalb kurzer Zeit eine Resonanz ausgelöst, die unsere Erwartungen deutlich übertroffen hat.
Mit 1,6 Millionen Flyern und mehr als 10.000 Plakaten wurde die neue Selbsthilfegruppen-Initiative von „Urologie für alle“ bundesweit in urologischen Praxen und Kliniken sichtbar gemacht. Ziel war es, Betroffene, Angehörige und medizinische Fachkräfte auf die neue Plattform aufmerksam zu machen und Selbsthilfe dort sichtbar zu machen, wo viele Patienten erstmals Orientierung suchen.
Große Resonanz aus Praxen, Kliniken und Selbsthilfe
Die Rückmeldungen auf die Kampagne waren von Beginn an sehr positiv. Praxen und Kliniken griffen das Thema auf, Patienten wurden aufmerksam und zahlreiche Selbsthilfegruppen zeigten Interesse an der neuen Plattform.
Besonders deutlich wurde die Resonanz auch bei Michael und Uli Roth. In den vergangenen Wochen erreichten die beiden zahlreiche Anfragen von Selbsthilfegruppen aus ganz Deutschland. Viele möchten sich vorstellen, vernetzen und ihre Arbeit künftig noch sichtbarer machen.
Diese Rückmeldungen zeigen, dass der Bedarf groß ist. Viele Gruppen leisten seit Jahren wertvolle Arbeit, werden außerhalb ihres direkten Umfelds jedoch nur unzureichend wahrgenommen.
Aus einer Plattform entsteht ein Netzwerk
Genau hier beginnt nun die nächste Phase. Denn aus einzelnen Gruppen soll Schritt für Schritt ein bundesweit sichtbares Netzwerk entstehen.
Die Plattform soll nicht nur dabei helfen, lokale Ansprechpartner leichter zu finden. Sie soll Gruppen miteinander verbinden, Wissen zugänglich machen, gemeinsame Aktionen unterstützen und den Austausch zwischen Selbsthilfe, Ärztinnen und Ärzten sowie Betroffenen stärken.
Damit entsteht erstmals die Möglichkeit, die große Vielfalt der Prostatakrebs-Selbsthilfe gebündelt sichtbar zu machen, ohne die Eigenständigkeit der einzelnen Gruppen einzuschränken.
Der Startschuss für etwas Größeres
Die starke Resonanz der ersten Wochen macht deutlich: Das Interesse ist vorhanden, die Strukturen sind da und viele Menschen möchten sich einbringen.
Für uns ist das deshalb mehr als ein erfolgreicher Kampagnenstart. Es ist der Startschuss für etwas Größeres.
Gemeinsam mit Selbsthilfegruppen, Ärztinnen und Ärzten, Kliniken, Partnern und Unterstützern möchten wir in den kommenden Monaten ein Netzwerk aufbauen, das Betroffenen Orientierung gibt, lokale Gruppen stärkt und Selbsthilfe bundesweit sichtbarer macht.
Der erste Schritt ist getan. Jetzt geht es darum, aus vielen einzelnen Stimmen eine starke gemeinsame Stimme zu machen.